Das europaweite Projekt "LiMux" der Stadt München ist zu einem Ende gekommen.
Dabei ging es um einen Umstieg von ca 14000 Rechnern auf ein Freies Betriebsystem.
München hat sich hierbei für das GNU/Linux "Debian" entschieden.
Interressant hierbei ist das Debian nicht wie z.B. SuSe oder RedHat fertige Client/Server Lösungen als Pakete zur verfügung stellt.
Für die Anfertigung solcher Pakete wurden die Firmen Gonicus und Softcon angeheuert.
LiMux ist im Gegensatz zu vielen anderen OpenSource-Projekten in deutschen Verwaltungen deshalb so populär, weil sich selbst Microsoft-Chef Steve Ballmer seinerzeit darum bemühte, weiterhin mit seiner Firma die Desktop-Betriebssysteme zu stellen. Nach langem hin und her und sogar rechtlichen Erwägungen, wurde dann aber später doch entschieden, dass die Stadtverwaltung mit ihren 14.000 Workstations komplett auf Freie Software umgestellt wird.
Quelle:
ComputerBase