Zu beginn wird es drei neue Modelle geben:
i965 Quad Extreme Edition mit 3,2 GHz und 6,4 GB/s QPI
Speicher lässt sich dynamisch einstellen und ist somit wenn ich es richtig verstanden habe unabhängig vom Teiler.
i940 Quad 2,93 GHz und den i920 Quad mit 2,66 GHz. Diese beiden Cpu´s haben nur ein 4,8 GB/s schnellen QPI und unterstützen maximan DDR3 1066MHz. Ob hier mit Teilern gearbeitet wird, oder ob bis zur RAM-Obergrenze auch dynamisch getaktet werden kann entnehme ich dem mir hier zu Grunde liegenden Artikel nicht.
Turbomodus: Die neuen Serien werden einen Turbomodus haben, welcher bei Anwendunen, welche nur einen Kern benutzen, die Taktfrequenz Stufenweise hochstellen kann um diesen Anwendungen mehr Rechenleistung zur Verfügung zu stellen. Das Topmodell takten z.B. in zwei Stufen von 3,2 auf 3,33 und 3,46 GHz hoch.
Dies kann zwar Sinn machen, aber meiner Meinung nach ist es nicht wirklich nötig, alle älteren Programme die keine Mehrkern-CPU´s unterstützen sollten auf den neuen Recheneinheiten sowieso aufgrund ihres alters ohne Probleme im Standartmodus laufen. Alles was neuer ist sollte über die Unterstützung von mehreren Kernen verfügen. Hier sind vorallem die Softwareentwickler und von diesen am ehesten die Firmen wie Microsoft etc, etc. gefragt, welche ja Bausätze zur Softwareentwicklung anbieten. Wenn ich einem Bausatz keine Mehrkernfähigkeit spendiere, dann werden natürlich auch alle Programme die darauf beruhen ohne diese Fähigkeit auskommen müssen. Die CPU übertaktung wird genau wie die Energiesparfunktionen voll automatisch Funktionieren, wer also bei dem Begriff TURBO an die schönen Knöpfe auf der Gehäusevorderseite der alten 486er Maschinchen gedacht hat wird wohl enttäuscht werden.
Das vom Pentium 4 her bekannte Hyperthreading ist zurück, somit werden bei den Quadcore CPU´s im Taskmanager 8 Threads zu sehen sein. Sieht beeindruckend aus.

Wenn man bedenkt das die meisten Softwareentwickler es nichtmal schaffen die 2, oder 4 Kerne der aktuellen CPU´s zu benutzen sieht dies nach krasser Verschwendung aus. Andererseits betrachtet ist es eine Technologie die bereits vor Jahren entwickelte wurde und auch ihre Vorteile hatte, so ist es ja jetzt nicht schlecht das einfach nochmal zu implementieren.
Die neuen CPU´s verfügen über 8MB L3 Cache. Jeder Kern verfügt über einen L1+2 Cache. Das Besondere ist das sich die L1+L2 Caches architekturtechnisch ebenfalls im L3 Cache befinden und somit jeder Kern auf diesen zugreifen muss. Dies hat den Vorteil das jeder Kern schnell überprüfen kann ob sich die Daten die er gerade verwenden will noch woanders in Bearbeitung befinden.
Intel führt mit dem integrierten Speichercontroller nun ein was AMD schon seit den Anfängen des A64 sein Eigen nennt. Vorteil ist das sich die Performance verbessert, dies trifft vorallem für die Latenzzeiten zu.
Nachteil, die Flexibilität die ein externer Chipsatz hatte ist somit dahin. Ich kann nun nicht mehr durch die Auswahl meines Chipsatzes bestimmen ob ich bei meinem alten DDR2 Speicher bleibe, sondern bin zum aufrüsten gezwungen (

). Noch ein Nachteil ist das nun die Regel dahin ist das bei Intel die Latenzzeiten des verwendeten Speichers eher zweitrangig sind. Mit den nun besseren Latenzzeiten des integrierten Controllers werden auch nur noch DD3 Module mit niedrigen Latenzzeiten die besten Werte erziehlen. Trotz der Sau billigen Speicherpreise momentan zählen eben genau diese Module zu den teuerstenam Markt. Kommt nun noch hinzu das wir für Vista und den Hardwarehunger neuerer Spiele die 1 und 2 GB Marke schon lang überschritten haben und nur noch mindestens 4GB RAM in einem Spielerechner für den ambitionierten Spielefreund zu finden sein sollten, so kann dies recht schnell ins Geld gehen.
Beim Energiesparmodus hat sich nun einiges getan. Allerdings ist es recht simpel erklärt. Bisher wurde immer die Taktfrequenz aller Prozzessoren gleichzeitig gedrosselt. Wenn also eine Anwendung nur 500MHz auf einer CPU brauch dann laufen alle vier Kerne mit 500MHz. Brauchnun eine CPU 1000MHz dann laufen alle vier Kerne so, obwohl nur einer gebraucht wird.
Das ist jetzt neu, wenn eine Anwendung nur eine CPU braucht, egal mit welcher Leistung, dann werden die anderen Kerne ganz abgeschaltet.
Abgesehen von meinem Persönlichen Senf den ich dazu gegeben habe ist die Quelle das Hardwareluxx Printed Ausgabe 01/2009