ich hab jetzt hier nochmal den Thread durchgelesen und nirgends so ne direkte aussage bekommen die laute, ich fang erstmal klein an und erweiter dann..... das ist ein riesen unterschied.
Aber auch hier muss ich dir wiedersprechen

Sorry ist nicht böse gemeint, aber ich arbeite geschäftlich mit solchen sachen, Storagekosten im grundausbau locker im 6 Stelligen bereich

jährliche erweiterungen dabei liegen irgendwo im mittlerren 5 stelligen bereich. Daher hab ich eine Ahnung wie die Entwicklung vorangeht, gerade was Planung und Kostendeckung angeht. Unser Vorstand möchte halt immer genaue Zahlen haben die ich eben auf prognossen stützen muss.
Also definieren wir deine Anforderungen neu!
- Storage zu Beginn mit 4 Festplatte
- Ausbaubar auf 15 - 25 Festplatten
Also hier sehe mein Vorschlag so aus. An die IDE Ports zwei CF Karten oder sonstiges im RAID 1, Falls eine Karte mal kaputt geht. Warum so was? Die Dinger haben keine mechanischen Bauteile, reichen aus um ein Linux OS zu laden um eine ordentliche NAS zur verfügung zu stellen, brauchen kaum strom und bleiben daher sehr kühl. (Alternativ neuartige SATA USB Sticks) Können das gleiche sind sogar schneller. Allerdings gehen dir 2 Sata anschlüsse Flötten. Machbar wäre es auch über handeslübliche USB Sticks,. Funktioniert auch einwandfrei.
So und nun? Also bauen wir 4 Terrabyte platten ein und konfigurieren die über eine NAS Software (FreeNAS, Opennas, openfiler etc) Legen darauf ein RAID 5 (Ja ich weiß du magst dass nicht aber die erklärung folgt gleich)
so dann hast du ein ordenliches OS und 3 TB Platz und erstmal Ruhe. So nun geht dir in 6 Monaten der Speicherplatz aus. Dann kaufst du nen reinen SATA Kontroller mit 8 Ports für kleines geld. Und baust wieder 4 Platten ein mit 1TB (oder mehr ein) welche aber sicherlich günstiger sind wie heute verfügbare platten. Über einen LVM (unter Linux) richtest du die neuen Platten auch im Raid5 ein und erweiterst über die neuen Platten Das Volume und hast nun Volle datenredundanz aber dein bestehendes Volume flexibel erweitert. Nach weiteren Paar Monaten kaufst du dir wiederum neue Platten. Diesmal 3 TB Platten... welche wieder günstiger sind wie aktuelle festplatten.... Danach wieder ein kontroller mit 8 Ports und wieder 4 plattten, dann nochmal 4 Platten und dann ist erstmal Ende.
So und was nun? Nach ca 2-3 jahren Laufzeiten sind die ersten Platten am garantieende und werden (statistisch gesehen) bald kaputt gehen. Da in dieser zeit 1 TB Platten total auser Mode sind, weil 10TB oder was auch immer ja viel angesagter ist, wirft man diese Raus und ersetzt diese durch neue.
So funktioniert ein Zyklus in der IT Branche eben. Es lohnt kaum sofort auf maximale bestückung zu setzen. da im moment high end hardware teuer ist die in paar Monaten kaum noch geld kosten.
Beispiel: Habe gerade nen neuen Server geordert. mit 8GB RAM Modulen, welche im Moment noch schweineteuer sind. davon 8 Stück kommt man mal eben auf 64GB RAM. Klar die restlichen 8 Bänke sind noch leer, aber es macht keinen sinn gleich auf 128GB Ram zu setzen.... Im moment reicht diese ausbaustufe wird aber laut planung in ca 18 Monaten nichtmehr aussreichen. Bis dahin sind die 8GB Module soweit im preis gefallen das wir den Server direkt auf 128GB hochrüsten können.
Ich möchte dir wie bereits erwähnt keine doofen tipps oder sonstwas geben, sondern meine erfahrung weitergeben da ich sowas täglich mache....